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Autobahndirektion Nordbayern

Wir haben genau hingeschaut

Besuch der Autobahnmeisterei in Trockau

(Trockau) Am Freitag, den 19.07.2019, besuchte ich, gemeinsam mit meiner Mitarbeiterin, Frau Seyffert-Reinhold, die Autobahndirektion Nordbayern in der Autobahnmeisterei in Trockau.

Der Behördenleiter der Autobahndirektion Nordbayern, Herr Präsident Reinhard Pirner sowie der Dienststellenleiter der Dienststelle Bayreuth, Herr Thomas Pfeifer vermittelten meiner Mitarbeiterin und mir einen Eindruck über die Aufgaben der Autobahndirektion sowie die Reform der Bundesfernstraßenverwaltung in die Autobahn GmbH.

Die Autobahn GmbH soll ab 2021 anstelle der Bundesländer für den Bund alle Autobahnen zentral verwalten, bauen und betreiben. Im Hinblick auf die Auswirkungen der Infrastrukturgesellschaft auf die Beschäftigten und deren Arbeit erklärte Herr Pirner, alle Beschäftigten werde der Bestand des Arbeitsplatzes garantiert. Versetzt werden können die Mitarbeiter nur mit ihrer Zustimmung. Der Tarifvertrag für die Beschäftigten steht seit 12.07.2019, erläuterte uns Präsident Pirner. Ein Überleitungstarifvertrag wird im Sommer verhandelt. Eine Pflicht, vom Freistaat zum Bund als neuen Dienstherren zu wechseln, bestehe nicht. Die Dienststelle Bayreuth bleibt, dann als Außenstelle, erhalten, versicherte Pirner.
Herr Pfeifer stellte uns die laufenden Projekte der Dienststelle Bayreuth vor.

Mit der Instandsetzung der Lanzendorfer Brücke sei man im Plan und werde die Maßnahme, wie geplant, im Dezember2019 abschließen können.
Die Vormaßnahmen für das Projekt „Hochbrücke Bayreuth“ werden ab 2020 erfolgen. Die Hochbrücke wird bestandsnah unter Beibehaltung der bisherigen Fahrstreifen erneuert und in diesem Zuge auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Mit einer besonderen Gestaltung wird sich die Hochbrücke Bayreuth gut ins städtische Umfeld einfügen. Die Kosten werden sich auf etwa 92 Millionen Euro belaufen und werden vom Bund getragen.

Zu der geplanten Trassenverschiebung aus dem Rutschhangbereich der A70 bei Thurnau erläuterte uns Herr Pfeifer, dass ein geplanter Erörterungstermin im Spätsommer stattfinden wird. Die Gemeinde Thurnau steht hinter dem Projekt, die wenigen Einwendungen wurden bereits beantwortet.

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